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Wichtiger Hinweis:

Alle in dieser Rubrik veröffentlichten Inhalte, stellen die persönliche Meinung des jeweiligen Autors dar und müssen sich nicht mit der Ansicht des Kreisverbandes Hochfranken decken.

 

12.01.2012

Die Zerstörung des Vertrauens in die sichere Altersversorgung

Nichts von der Behauptung zur demographischen Entwicklung und zur Altersversorgung ist wahr.  Aber verglichen mit anderen Problemen ist der demographische Wandel harmlos.
Die tägliche Propaganda wird von einem engen Netz von Institutionen, Zeitungen und Fern-sehanstalten und Politikern betrieben. Diese Lügen werden ständig wiederholt, bis sie zur Wahrheit werden.
Durch die Leichtlebigkeit der Medien und ihre Bereitschaft, sich in die Agitation einspannen zu lassen, funktioniert perfekt und die Journalisten müssen nichts Neues lernen.
Um die demographische Entwicklung als katastrophal als erscheinen zu lasssen, wird maßlos dramatisiert, falsch interpretiert, aufgehetzt und bewußt die Unwahrheit gesagt.               Auf Deutsch: gelogen.

Warum diese Lügen?

Warum machen sich viele Medien und Journalisten immer wieder zum Helfer der Privatvorsorgeinteressen und verbreiten diese Unwahrheiten?
Die Bereitschaft vieler Journalisten, mit jedem Unsinn Reklame für die Privatvorsorge zu machen und sich auch sonst immer pro Privatvorsorge/Kapitaldeckungsverfahren und gegen die gesetzliche Rente und das Umlageverfahren in Stellung bringen lassen, hat möglicherweise auch etwas mit der persönlichen Altersvorsorge zu tun.

Die Gewinner

Diese Meinungsmache hat dazu geführt, dass Milliarden in die Taschen einflussreicher Interessengruppen gespült werden und dass eine wichtige gesellschaftliche Einrichtung, die solidarische gesetzliche Rente, der Zerstörung preisgegeben wird.
Wenn es der Finanzdienstleistungsbranche gelingt, nur 10% der Beiträge für die gesetzliche Rente umzulenken, dann bringt dies ein Umsatzplus von fast 16 Millarden in ihre Kassen und dies steigend von Jahr zu Jahr.
Nach der Verlagerung von der staatlichen zur privaten Altersvorsorge steht diese Branche vor dem größten Boom, den sie je erlebt hat.

Die Folgen

Für die Riester-Rente werden je nach Versicherungsgesellschaft bis zu 25% der vom Sparer gezahlten Prämien für Verwaltung, Vertrieb, Werbung und Anlagekosten verbraucht, welche nicht mehr zur Verfügung stehen.
Hinzu kommen die Honorare für Wissenschaftler, Politiker und Medienmacher.

Die Wahrheit

Es sollte zuerst versucht werden, das tatsächliche Renteneintrittsalter in Richtung 65 Jahres-Grenze auszuschöpfen - allerdings nur dann, wenn der Arbeitsmarkt auch für ältere Menschen Angebote bereithält. Wenn die gesetzliche Altersgrenze erreicht würde, wäre das Finanzierungsproblem schon maßgeblich entschärft.

Sämtliche Diskussionen um die Rente mit 67 würden verstummen, wenn ALLE (Freiberufler, Beamte usw.) in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssten.

Manfred Schwab aus Helmbrechts

 

07.01.2012

Wir sind 99 % !

Unsere Lenker aus Politik und Finanzen sind unfähig uns aus der Schuldenfalle zu führen. Die Gier weniger gefährdet unser aller Zukunft. Jetzt ist die Zivilgesellschaft gefordert sich zu engagieren - eben wir 99 %. Gesellschaftliche Hypnose muss: Was können wir wissen, was können wir tun und was können wir hoffen weichen.

Krisen in Finanzwelt, Sozialpolitik und Ökologie sind die Folge der kapitalistischen Logik,

mit dem Credo von ständigem Wachstum und hohen Renditen fürs Kapital, dem jede Vernunft und nachhaltige Verantwortung untergeordnet wird.

Das Geld soll den Menschen dienen. Dabei ist es wichtig zu verstehen wie Geld überhaupt entsteht. Unsere Geschäftsbanken (GB)vergeben Kredite an Wirtschaft, Staaten und Privatkunden. Das Geld dafür kreieren Zentralbanken (Wertpapierpensionsgeschäfte). Bei 2% Eigenkapital der GB sind die Einlagen der Sparer zu vernachlässigen. Banken können aber ihre Bilanzen mit Schuldnern gefährlich aufblähen.

Frische Gelder sind somit stets neue Schulden. Ohne Schulden gibt es kein Geld wie wir es kennen und keine Kapitalrenditen. Und Schulden müssen mit Zinsen bedient werden - in der BRD ca. 5000.-€ je Bürger und Jahr. Gläubiger können gar kein ernstes Interesse an Entschuldung wegen ihrer wegbrechenden Kapitalrenditen haben. Je vermögender eine Volkswirtschaft wird, desto höher muss die Verschuldung sein. Hier ist der Hauptgrund für den Wachstumszwang. Unser Dilemma: ohne Wachstum droht der Finanzcrash und ungezügeltes Wachstum bringt Kriege um Ressourcen und Ökokollaps.

Die Bewegung „Occupy-Wall-Street“ mit dem Slogan: „Wir sind 99%“ rüttelt hoffentlich die Welt auf. Fest steht in unserem Geldsystem profitieren  nur 10 % der Bürger mit  Zinseinnahmen.  90% haben systembedingt mit Geldkosten (Zinsen) bei Steuern und Konsum ein negatives Saldo. Aufklärung und Alternativen  stellen eine Plattform von Experten mit Reformvorschlägen unabhängig von Lobbyinteressen vor: www: GeldmitSystem.org.

Mit Argusaugen ist die Eu-Politk bezüglich der Nebelkerzen  Rettungschirme zu beobachten.

Der ESM (europäischer Sicherungsmechanismus) zementiert eine Finanzdiktatur. Deren Gouverneure  sollen  unbegrenzt Schuldenfonds ausstatten können, mit Klagerecht gegen die Eu-Länder, aber selbst mit Immunität ausgestattet von jeder Haftung befreit sein.

Heinz Wunderlich aus Bad Alexanderbad

18.12.2011

Leserbrief zum Artikel in der Frankenpost „250 Hofer gegen Nazi-Terror“ vom Montag, 12.12.2011 , Seite 7

Guter Wille allein reicht nicht / NPD endlich verbieten!

Dass so viele gekommen sind, macht Mut. Aber wer hat uns gesehen? Aus der angekündigten Lichterkette wurde eine fast stumme Mahnwache: Die sicher gut gemeinten Reden waren wegen technischer Pannen größtenteils nicht zu verstehen.

250 junge und ältere Menschen nebeneinander in einer langen Lichterkette (die leider gar nicht zustande kam) - das hätte weit in den Weihnachtstrubel hineinwirken können. Wir hätten auf diese Weise noch viel mehr Menschen aufrütteln können.

Wenn wir keinen Druck machen, passiert zu wenig oder das Falsche. Die Verstrickung und Mitschuld von Behörden und Politikern muss schonungslos aufgeklärt werden und alle Täter und Mittäter, Anstifter und Komplizen müssen bestraft werden!

182 Menschen sind seit 1990 von Neonazis umgebracht worden. Hinzu kommen unzählige, zu oft gar nicht polizeilich verfolgte Überfälle und Anschläge.

Angesichts dessen ist mehr gefragt als Mitgefühl und guter Wille; auch Lichterketten sind  bestenfalls ein Anfang. Wie aber OB Fichtner zu der Meinung kommt (laut Zeitungsbericht), Deutschland habe „vielleicht gründlicher als andere Länder seine historischen Lektionen gelernt“, bleibt wirklich ein Rätsel.

Solche Selbstgefälligkeit steht doch wohl in schreiendem Widerspruch zu den bisher aufgedeckten skandalösen Umständen der braunen Mordserie.

Wir erwarten jetzt energisches Handeln der Verantwortlichen zur Verteidigung der grundgesetzlich verbrieften Rechte aller Menschen in unserem Land. Dazu gehört auch, sofort Schluss zu machen mit dem Unwesen der Verfassungsschutz-Agenten und -Agentinnen und endlich konsequent ein NPD-Verbotsverfahren durchzusetzen.

Eva Petermann

25.02.2011

Leserbrief 

Verlagerung von Gütern auf die Schiene

nach den unbrauchbaren Empfehlungen des Zukunftsrates für unsere Region haut der Landtagsabgeordnete Alexander König jetzt in die selbe Kerbe. Da gibt es Mneschen, die sich für unsere Region einsetzen und einen Beitrag zur Verkehrspolitik und zum Umweltschutz leisten wollen. Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, hier insbesondere die Transporte von und zur holzverarbeitenden Industrie in Südthüringen, ist und bleibt eine vernünftige Forderung. Dies würde durch die Instandsetzung der Eisenbahn zwischen Marxgrün und Blankenstein erreicht. Doch die Menschen, die sich dafür einsetzen, werden vom Landtagsabgeordneten König ausgebremst. Das ist mir nicht verständlich.

Uwe Gödicke

25.02.2011

Leserbrief zum Artikel in der Frankenpost "Lesen wird teurer"

Die Kleine Welt des Dr. Harald Fichtner

Beim Lesen der Aussage von OB Dr. Fichtner war ich mir nicht sicher, ob ich lachen oder weinen sollte. Er beklagt sich, das bildungsferne Schichten nicht in die Bücherei gehen würden und in der gleichen Sitzung wird der Zugang weiter erschwert. Mal abgesehen davon, das Stadtrat Etzel von finanziell schlechter gestellten Familien sprach, aber das scheint bei Dr. Fichtner das gleiche zu sein. Vielleicht könnte man ihm mal erklären, dass bildungsfern nicht das Synonym für finanziell schlechter gestellt ist und das jeder Mensch, auch mit Hochschulabschluss, in den menschenunwürdigen Systemen dieser Republik landen kann. Oder um es einfach auszudrücken: arm heißt nicht gleich dumm.

Ulrike Dierkes-Morsy

17.02.2011

Leserbrief zum Artikel König, MdL, CSU, spricht sich gegen Höllentalbahn aus

Ganzheitliches Verkehrskonzept

Der CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König spricht sich gegen die Reaktivierung der Höllentalbahn aus. Ist es eine Gefälligkeit gegenüber seinem Bundesverkehrsminister Ramsauer oder schon ein Vorgriff auf die Umsetzung der Pläne des Zukunftsrates der bayerischen Staatsregierung? Wie auch immer: Richtig ist, dass es keine verlässliche Kostenschätzung gibt und nun wird wild mit Zahlen jongliert. Beim Minister waren es 50 Millionen Euro, bei Herrn König werden daraus richtigerweise 50 Millionen Deutsche Mark. Verlässlich ist nur eines: Die Kosten würden deutlich weniger als ein Prozent der geplanten Umbaukosten des Stuttgarter Bahnhofs ausmachen und vermutlich würde man für ein ganzes Prozent der Stuttgarter Umbaukosten die Strecke Asch - Selb noch gratis dazu bekommen. Realistisch gesehen werden sich die Kosten für die Höllentalbahn im Bereich von ein bis zwei Ortsumgehungsstraßen bewegen. Und was wäre dafür zu bekommen? „Es gibt ein erhebliches ungenutztes Transportpotential im Schienengüterverkehr in Richtung Süden (Höllentalbahn), ca. 750.000 t.“ Zu dieser Erkenntnis kommt, die auch von MdL König zitierte Studie der Fachhochschule Erfurt. Eine mögliche Strecke Asch - Selb eingerechnet, würden fast eine Million Tonnen, das sind mehrere Tausend LKWs, von der Straße auf die Schiene zu verlagert. Dies wäre ein tatsächlicher Beitrag für Natur- und Umweltschutz und damit würde wirklich die Lärmbelästigung für viele Menschen verringert, insbesondere in der Stadt Hof. Doch die verkehrspolitischen Weichenstellungen für die Region werden von den betriebswirtschaftlichen Interessen der längst privatisierten Deutschen Bahn Aktiengesellschaft bestimmt. Ausschlaggebend ist nicht eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Regionalentwicklung, sondern zu erwartende Fahrgastzahlen. So erscheint die Höllentalbahn als eine isolierte Ministrecke und nicht als - wenn auch kleiner Teil - eines ganzheitlichen Verkehrskonzepts, das Hochfranken per Bahn mit den bayerischen Zentren und seinen Nachbarn in Thüringen, Sachsen und Tschechien verbindet.

Klaus Bruno Engelhardt, Kreisvorsitzender, DIE LINKE Hochfranken

16.12.2010

Leserbrief zur Stadtratssitzung vom 26.11.2010

Affentanz im Stadtrat
Als junger Mensch entschließt man sich, zum ersten Mal an einer Sitzung des Hofer Stadtrates teilzunehmen. Man erwartet vernünftige Menschen, die diskutieren, sich gegenseitig zuhören und austauschen. In der Realität aber muss man sich von solchen romantischen Vorstellungen schnell verabschieden. So werden Vorträge einiger Stadträte durch Privatgespräche übertönt und vollkommen ignoriert. Das Erstaunliche ist, dass der Oberbürgermeister es nicht für nötig hält, die Versammelten zur Ruhe zu ermahnen. Besonders auffällig war dieses Verhalten bei den Anliegen von Thomas Etzel (Die Linke). Dieser wurde von der Versammlung ignoriert und nicht für voll genommen. Das ist sehr traurig für den Hofer Stadtrat.

Janson Damasceno und Hannes Perner, beide Hof

13.12.2010

Leserbrief zum Antrag des Hofer Stadtrats auf musikalische Förderung bedürftiger Kinder

Ulrike Dierkes-Morsy


Hofer Anzeiger
Redaktion Leserbriefe

                                              03.12.2010

 Leserbrief zum Artikel „Etzel blitzt mit Antrag auf Musik-Förderung ab“

 Ich kann den Ausführungen von Frau Stadträtin Schrader nur bedingt zustimmen. Sicher bietet Hof ein breitgefächertes Angebot zum Thema Musik aber das es das auch für alle Schichten der Bevölkerung gibt, wage ich zu bezweifeln.

Die Stadtverwaltung hat errechnet, das ca. 50 Euro im Monat pro Kind nötig wären und da stell ich doch mal die Frage, welche(r) alleinerziehende(r) Mutter/Vater, welche Familie mit kleinem Einkommen oder welcher Hartz IV Empfänger kann das finanzieren?

Auch das im Stadtrat vorgebrachte Argument, das die Bundesregierung im Rahmen der nächsten Hartz IV Reform Geld für Bildung eingeplant hätte, hinkt massiv. Die bis jetzt genannte Summe würde qualifizierte musikalische Förderung noch nicht mal im Ansatz bezahlen.

Zum schmunzeln bringt mich dann die Aussage von Bürgermeister Siller, der solche Anträge ohne Deckungsvorschlag nicht mehr bearbeiten würde. Wollte doch sein Parteifreund Dr. Harald Fichtner ein 9 Millionen Euro teures Dach über die Altstadt spannen und das auch ohne jeglichen Deckungsvorschlag. Das war für Bürgermeister Siller kein Problem und er hätte klatschend dabei zugesehen, wie die Stadt noch tiefer im Sumpf der Schulden verschwindet, Hauptsache besagter Parteifreund hätte sein persönliches Denkmal.

In diesem Land ist es Mode geworden alles mit dem demografischen Wandel zu erklären und ich möchte gar nicht abstreiten, das es diesen gibt…… nur bringt mich das abschließend zu der nächsten Frage: Können wir es uns leisten, das auch nur ein Kind hinten runter fällt oder muss nicht gerade dieser Wandel Anlass sein, noch mehr auf die Ausbildung unserer Kinder zu schauen und auch darin zu investieren?

Ulrike Dierkes Morsy

Nachricht zu einer möglichen Tabaksteuererhöhung


Seit 45 Jahren tue ich tagtäglich mein Möglichstes , um durch den Genuss von Tabakwaren unsere Staatskasse, die unter den bitter notwendigen Unterstützungsleistungen der Besserverdienenden, Banken und Industrie weiß Gott arg gelitten hat, durch einen persönlichen Beitrag ein bisschen aufzufüllen.Leider wird mein beständiges Bemühen durch Rauchverbote in öffentlichen Räumen ( Züge, Bahnhöfe, Kneipen, Sportanlagen ...) unterlaufen. Gerne würde ich - durchaus auch bei steigenden Preisen - mehr tun. Ich weiß aber beim besten Willen nicht,wie ich zuhause das Quantum schaffen soll, das zur Finanzierung weiterer Wohltaten für eng begrenzte Personenkreise erforderlich ist. Gelegentlich muss man ja einfach mal raus.Hinzu kommt, dass sich immer mehr Menschen den staatstragenden Tun des Rauchens mit Rücksicht auf lächerliche persönliche Befindlichkeiten wie Husten,Kurzatmigkeit u.ä. völlig entziehen.

Wie soll das nur weitergehen ?


Christa P. Meist

Rangenweg 4

95493 Bischofsgrün - Tel:09276 8421

Leserbrief zum Thema bedürftige Kinder


Brigitte Blank                                                                                Tannenreuth 10
                                                                                                   95239 Zell i. Fgb.
                                                                                                   Tel.: 09257 965910
Redaktion
Leserbriefe
MHTZ Frankenpost                                                                    09.12.09

Sehr geehrte Redaktion,

bitte veröffentlichen Sie in einer  Ihrer nächsten Ausgaben folgenden Leserbrief.

Zum Thema : „ Bedürftige Kinder bekommen kein Geld „ vom 08.12.09. Hofer-Tagblatt

Der größte Teil der Stadträte von Hof hat sich gegen ein zusätzliches Weihnachtsgeld von 50,-- €  für die bedürftigen Kinder von Hof entschieden. Ich hätte nicht gedacht, daß man,  gerade zum Weihnachtsfest, solche Entscheidung treffen kann. Es hätte der Stadt ja nicht die Welt gekostet zumal die Stadträte sich daran beteiligen sollten, - so der Antrag des Hofer Stadtrats der LINKEN Thomas Etzel. Herr Stadtrat Joachim Dumann soll doch bitte offenlegen für  wen und wieviel er von seinen Aufwandsentschädigung spendet hier werden sicher die profitieren die es normalerweise nicht dringend benötigen. Es ist schon eine Schande wie mit unseren Kindern, die ja unsere Zukunft sein sollten und die angeblich viel mehr Unterstützung erhalten müssten, umgegangen wird – es ist alles nur Gerede – nichts passiert- !  Die Stadt Hof kommt mir vor  wie „ Hurra ich habe ein Luxusauto „ - doch zum essen hat sie nichts auf dem Tisch.


Brigitte Blank
Tannenreuth 10
95239 Zell i. Fgb,

Bedürftige Kinder bekommen kein Geld


Klaus Wiosna                                                                               09.12.09             Tannenreuth 10
95239Zell                                                                                                               
Tel.:09257 965910

Redaktion
Leserbriefe
MHNTZ Frankenpost                                                                                


Sehr geehrte Redaktion,

hiermit bitte ich Sie meinen folgenden Leserbrief in einer Ihrer nächsten Ausgaben
zu veröffentlichen.

Zum Artikel „ Bedürftige Kinder bekommen kein Geld „  vom 08.12.09  im Hofer-Anzeiger

Die Mehrheit der Stadträte von Hof hat sich gegen ein zusätzliches Weihnachtsgeld für
bedürftige Kinder in Hof  entschieden, daß schlägt schon dem Fass den Boden aus!
Haben die Stadträte keine Kinder oder Enkel ? Wahrscheinlich nicht, sonst hätten sie nicht diese Entscheidung treffen können. Die Eltern der Kinder müssen sich ja verhöhnt vorkommen bei der Bemerkung das bei den  Regelsätze der neuen Sozialgesetzbücher das frühere Weihnachtsgeld miteingerechnet ist. Sicher wissen die Stadträte auch nicht, daß der Regelsatz nicht für Hinten und  Vorn reicht, daß auf der einen Seite Zulagen kommen die  auf der anderen Seite wieder abgezogen werden. Ja, so ist es bei uns in Deutschland, -  für große Dinge, die Millionen und Milliarden kosten ist Geld vorhanden – doch für die, die die schwächsten im Glied sind hat man nichts übrig. Die Eltern und auch die  Kinder sollten nicht vergessen  wer  für  sie in ihrer Situation da ist und wer nicht!


Klaus Wiosna
Tannenreuth 10
95239 Zell i. Fgb

Leserbrief zu "Wunsiedler machen Vision wahr" vom 18.08.2009

Im Teil - SELBER UMLAND

 

Bitterer Beigeschmack

Zitat von Herrn Bürgermeister Beck 

" Die Stadt hat ihre Würde zurück"

Wenn ich davon ausgehen darf, dass Herr Beck für die Stadt sprechen kann, so bewegt er sich auf dünnem Eis, was die Würde der Stadt betrifft, zu ersehen aus dem zweiten Zitat 

 "... die Jugend stark zu machen gegen l i n k e und rechte Kräfte"

Meiner Auffassung nach, ist es absolut unwürdig linke und rechte Kräfte in einem Atemzug zu nennen! Ich darf erinnern, das der Kommunist Ernst Thälmann ebenso, wie der evangelische Christ Dietrich Bonhoeffer und Katholik Pater Kolbe von den Nazis (heute Rechte genannt) umgebracht wurden

Die in der Überschrift genannte Vision schließt linke demokratische Kräfte ein und hat zu keiner Zeit dazu aufgefordert linke Kräfte zu bekämpfen.

Noch ein kleiner Verweis auf die Geschichte, die Kommunisten sagten 1933 wer Hitler wählt, wählt den Krieg! Die "damaligen Wähler " wählten Hitlers NSDAP.

So betrachtet ist mein bitterer Beigeschmack beim Lesen des Artikels von Matthias Vieweger hoffentlich gut nachvollziehbar.

Anne Blohm
Max-Planck-Straße 8
95100 Selb

Leserbrief zu „ Umverteilung von oben nach unten “Frankenpost vom 05.Juni 2009

-Schmarotzer-

„ Die Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft will uns weismachen,dass es ein besonderes Verdienst der Gutverdiener ist, wenn sie unsere Sozialsysteme durch höhere Beiträge und Steuern unterstützen. Das ist doch eine Selbstverständlichkeit in einem Staat der sein Fortbestehen dem Bemühen um Ausgleich und Gerechtigkeit schuldet.Durch diesen Lastenausgleich wird lediglich ein kleiner Ausgleich für das geleistet, was zuvor von unten nach oben verteilt worden ist.Die Sozialschmarotzer sind die, die durch ihre Mammutvermögen der Wirtschaft Milliarden Beträge entziehen.Daß der Studie nur Einkommen bis zu durchschnittlich 10.751,-- € monatlich zugrunde gelegt werden, weil Spitzenbezüge ab 18.000,--€ monatlich vom Statistischen Bundesamt aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erfasst werden, das schlägt dem Fass doch den Boden aus. Gibt es denn zweierlei Datenschutz ? Einen für die Armen und einen für die Reichen ?“

Hans- Jochem Wölfel

Schwarzenbach/Saale

Leserbrief 29.05.2009


In der Ausgabe der Frankenpost vom 29.05.2009 sind mir drei Artikel
aufgefallen, die mich sehr nachdenklich machen :

Seite 1 „SPD warnt vor Landflucht“, gleiche Seite unten links „ DIW fordert
25 % Mehrwertsteuer“ und auf Seite 3 „Wenn alle sparen darf der Staat es nicht“.

Ich versuche diese Aussagen miteinander zu verbinden und komme zu
nachstehenden Schlussfolgerungen :

Die ländlichen Räume mit ihren Bewohnern wurden über lange Zeit massiv
benachteiligt. Es ist eine Politik betrieben worden die der DIW im Sinne von
Wirtschaftsliberalen immer und immer wieder propagiert hat.
Junge Leute haben weder Zeit, noch Geld, noch Lust Kinder in solch einem
Land zu bekommen und gross zu ziehen.
Unsichere Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung, lange Fahrten zum Arbeitsplatz und zurück ( Pendeln über mehrere 100 Km sind keine Seltenheit ), fordern ihren Preis – nämlich, keine Kinder - !
Schlechte Bezahlung der Aktiven, folgen geringe Renten, somit keine Kaufkraft
in der Region.
Betriebe wandern ab oder schließen ihre Pforten für immer.

Eine weitere Runde der Ausdünnung beginnt.

Menschen mit Weitsicht wie Herr Gustav Horn kommen, - wenn überhaupt -
auf Seite 3 einer Zeitung zu Wort!
Die Gewinner dieser Politik können wir in den mondänen Orten dieser Welt und
in den Spitzen unserer Gesellschaft bewundern ( Fett schwimmt oben )!
Warum glauben wir eigentlich, daß die Leute, die für diesen Zustand verantwortlich sind eine andere Wirtschaftsform – also umsteuern möchten - ?
Dieser ganze Mist muss weg.

Klaus Wiosna
Tannenreuth 10
95239 Zell i. Fgb.

 Ulrike Dierkes-Morsy, Mitglied im Stadtverband Hof schreibt.... 

Frage- und Antwortstunde mit Angie – Nett initiiert, aber leider ohne wirklichen Inhalt..... oder anders gesagt : Die Mutter Beimer der Republik

Nun war es also so weit. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich den Fragen der Bürger im direkten Dialog. Wer wirklich eine Auseinandersetzung mit den Problemen der Menschen in diesem Land erwartet hatte, wurde enttäuscht. Das Publikum handverlesen, die Fragen vorher besprochen und Antworten die seichter nicht hätten sein können. 

Auf die Frage einer Hartz IV-Empfängerin, wie sie mit ca. 1.100,- € ihre 3Kinder durchbringen soll und wie die Ausgrenzung der Kinder aus dem gesellschaftlichen Leben verhindert werden könnte, kam von Frau Merkel der Hinweis das es vielen Menschen so geht und man damit entweder klar kommt oder sich was dazu verdienen sollte. Das die Dame nun in einer Maßnahme der ARGE ist, wäre die große Chance um wieder in den Arbeitsmarkt eintreten zu können. Ich frage mich, weiß Frau Merkel überhaupt was in diesem Land los ist, oder schwebt sie schon so weit über uns, das sie jegliche Bodenhaftung verloren hat. 

Als eine 64-Jährige ihr Leid klagte, weil sie ihre Ersparnisse nach der Beratung durch eine Sparkasse beim Pleiteinstitut Lehman Brothers verloren hatte, riet die Kanzlerin zur Klage, weil sie sonst ihr Geld nicht wiedersehe. "Rechtsberatung mit der Kanzlerin, jawoll", juxte Klöppel von RTL. Vergessen war der Widerspruch, dass diese Bundesregierung das Bankensystem mit Hunderten Milliarden Euro stützt, aber keine Millionen für die Opfer der Banken gibt.

Merkels liebstes Sprachbild an diesem Abend war "Brücken bauen" - sie baute, unter gnädigem Kopfnicken Klöppels, so reichlich, dass man vor lauter Brücken den Fluss nicht mehr sah. Hoffen wir mal, das nicht die Armen dieser Gesellschaft irgendwann unter den Brücken schlafen müssen, die Frau Merkel baut.

Dem 21-jährigen Dennis, der seinen Zeitarbeitsjob für acht Euro verloren hat, bescheinigte die oberste Brückenbauerin des Landes, das sei "nicht in Ordnung" - um dann dem Mann eine Lehre zu empfehlen, am besten im Pflegebereich. Dass Dennis etwas mit Gartenarbeit machen wollte, passte der Physikern nicht so recht ins Konzept. Jedenfalls hat sich Merkel für den Job als Ortsleiterin einer Arbeitsagentur mit diesem RTL-Auftritt nachhaltig empfohlen.

Auch Fragen zur geplanten Bad Bank, Umweltprämie, Integration, Waffenrecht und Hilfe für den Mittelstand wurden mit seichten Aussagen und nettem Lächeln abgefertigt. Kritische Nachfragen waren natürlich auch nicht erwünscht und so konnte Frau Merkel warm duschen. Man könnte auch die Worte von Herbert Wehner nutzen : Die Dame badet gerne lau.

Zusammenfassend könnte man sagen : Dies war eine Wahlkampfveranstaltung von RTL/Bertelsmann für die Kanzlerin. Naja, wenigstens wissen wir jetzt, das Frau Merkel eine tolle Kartoffelsuppe kochen kann und auch ihre Rouladen bei Gästen gut ankommen.


V.i.S.d.P. Ulrike Dierkes-Morsy


Leserbrief Christa Rußner; Frankenpost

Als Hofer Bürgerin, die ich seit 1970 bin, als mein Mann und ich Hof als Heimat wählten, sehe ich die Stadt und ihre Positiven Entwicklungen im gesellschaftlichen Gleichgewicht als ausgewogene Stadt.Kein Mensch, der bedürftig ist, wird vergessen. Jedermann, der sich auch selbst noch weiterhelfen will, wird in Stadt und Landkreis geholfen. Wenn nicht aus eigener Kraft, so von unzähligen fürsorglichen Einrichtungen. Auch meine Familie und ich betätigen sich in Wohlfahrtsverbänden. Hier eine Verbindung herzustellen zwischen der Notwendigkeit eines Sozial-Passes und den Plänen des "Hofer Himmels", ist reiner Zynismus! Kein Hofer Geschäft wird einen Bedürftigen ausschließen.

Christa Rußner, Hof

Leserbrief Cornelia Wagner

Leserbrief Finanzkrise

In der Bundesrepublik hatte sich nach dem zweiten Weltkrieg, in Gestalt der sozialen Marktwirtschaft, eine gebändigte Kapitalismus Variante durchgesetzt.

Unter dem Punkt der gegenwärtigen ökonomischen und ökologischen Krise beginnt dieser zu zerbrechen. Immer unverhohlener bekämpfen die herrschenden Eliten in Konzernen, Banken und Politik den Sozialstaat als eigendliche Krisenursache. Fachübergreifende Wissenschaftler verweisen auf erschreckende historische Parallelen, zwischen dem Sozialabbau heute und der Politik des Kapitalsparens in den 30er Jahren, die Hitlers Aufstieg begünstigte.

In unserem Land wird so die Sozialpolitik als Ursache für die Finanz, Wirtschafts und Politikkrise hingestellt. Der Weltweit probagierte Kapitalismus, - ohne Netz -, droht die demokratischen Institutionen und letzlich die gesamte Gesellschaft zu destabilisieren.

05.05.2009

Klaus Wiosna

Liebe Mitbürger, 

es ist mal wieder Wahljahr und die Vorschläge wie man sich Wählerstimmen erkaufen könnte, überschlagen sich. Mittlerweile habe ich das Gefühl, das bei den Regierungsparteien das Wort unseriös auf der Tagesordnung steht bzw. die wirkliche Bedeutung nicht mehr gilt.

Da werden die Rentner mit einer Rentenerhöhung glücklich gemacht, die in Wirklichkeit keine ist. Denn die Erhöhung deckt noch nicht mal die Inflation.

Hartz IV-Empfänger bekommen ein paar Brocken hingeschmissen, sollen den Mund halten und dankbar sein.

Für die Autolobby wird der Topf für die Abwrackprämie wieder aufgefüllt, natürlich durch Schulden finanziert. Denn auch wenn es für den Einzelnen ein tolles Geschenk ist, wir werden es durch die Staatsverschuldung mit Zins und Zinseszins zurück zahlen. 

Die Arbeitnehmer, die darauf verzichten eine Steuererklärung zu machen, sollen 300 Euro erhalten. Woher das Geld kommen soll, weiß noch keiner aber es findet sich bestimmt was. Wenn gar nichts geht, machen wir halten wieder die Schublade auf, auf der in großen Buchstaben SCHULDEN steht.

Auf einmal ist die SPD wieder für eine stärkere Besteuerung von Vermögen und will damit in den Wahlkampf ziehen..... Ach ja, und das Thema Mindestlohn wurde auch wieder entdeckt. Nicht das ich was dagegen hätte, im Gegenteil aber es ist doch mal wieder kurios anzusehen, das diese Themen vor der Wahl ausgepackt werden und danach dann wieder in der Schublade verschwinden.

Einige CDU-Politiker fordern das Ende des Soli-Zuschlags. Das hatten wir doch auch schon mal und passiert ist nichts.

Endlich gibt es ein Gutachten darüber, wie wir Verbraucher von den Energiekonzernen abgezockt werden. Als wenn das nicht schon lange bekannt wäre, aber in einem Wahljahr macht sich diese Art von Schlagzeile besonders gut. 

Ich weiß nicht, was für Vorschläge in den nächsten Wochen noch so kommen werden, aber in einem können wir sicher sein...... es werden welche kommen.

In freudiger Erwartung auf die kommenden Schlagzeilen.


Eure
Ulrike Dierkes-Morsy
Mitglied der Partei Die Linke



Der Pass hätte Kunden gebracht

Ebenfalls zum Thema Sozialausweis

„Die Hofer Stadträte haben den Sozialausweis unter anderem deshalb abgelehnt, weil das Hallenbad und der Busverkehr bereits Zuschussbetriebe sind. Sie gehen also davon aus, dass das Defizit dadurch noch größer wird. Meiner Meinung nach bringt der Pass aber neue Kunden, die zwar nur die Hälfte des normalen Preises bezahlen, aber trotzdem Geld in die Kassen bringen.“

Winfrid Winkler, Hof


Lieber kleine Anfänge

Zum Leserbrief „Der Wille hat gefehlt“ vom Mittwoch, 11. März:

„Klaus Bruno Engelhardt schreibt in seinem Leserbrief, dass allein der Wille des Hofer Stadtrates gefehlt habe, den Hof-Pass einzuführen. Dazu sage ich: Dem Antrag der Linken fehlte ein detailliert ausgearbeiteter Finanzierungsplan. Kein Stadtrat ist in der Lage, einem so weit gehenden Antrag mit unbekannten Folgekosten zuzustimmen. Hätte sich die Linkspartei mit ihrer Forderung etwas bescheidener verhalten, wäre bestimmt ein Konsens gefunden worden. Zum Beispiel bei der Frage eines billigeren Busfahrscheines in der Stadt Hof. In Coburg wurde erst einmal mit einem Sozialfahrschein im Personennahverkehr begonnen. Dort können Empfänger von Sozialhilfe und entsprechenden Leistungen in Verbindung mit einem von den Sozialämtern ausgestellten Berechtigungsausweis zum halben Preis die Stadtbusse benutzen. Mit solch einer Regelung hätte die Stadt Hof sicherlich auch leben können.“ 

Georg Reul, Hof


Hof kommt wieder nicht hinterher..........

Zum Stadtratsbeschluss, keinen Sozialausweis für Hof einzuführen

„Warum ist Geld für die Prestigeobjekte des Herrn Oberbürgermeisters da, aber nicht für die schwächeren Mitglieder unserer Stadtbevölkerung? Ist man überhaupt daran interessiert, dass auch bedürftige Menschen am kulturellen Leben dieser Stadt teilnehmen, oder möchte man diese lieber versteckt halten? Laut Aussage von Hannelore Bürk wäre ja alles so schwierig. Ich frage: Wer hat denn gesagt, dass es leicht ist? Von den Vertretern der Stadt erwarte ich das Erarbeiten von Lösungsvorschlägen oder Projekten, um sozial Schwachen zu helfen, aber dazu scheint man nicht in der Lage zu sein. Stattdessen werden irgendwelche Floskeln von sich gegeben, alles vom Tisch gefegt und weiter geht es in der Tagesordnung. Armes Hof. Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall die Bereitschaftserklärung des Theaters und das Engagement des TSV 1861. Da sieht man, dass es Menschen mit sozialer Verantwortung gibt und dass Vereine für alle da sind, während sich unsere Stadträte, mit einigen Ausnahmen, genau aussuchen, was sie für Förderungswürdig halten.“

Ulrike Dierkes-Morsy, Hof


 

Der Wille hat gefehlt


Nun hat der Hofer Stadtrat den Sozialausweis HOF-PASS abgelehnt. Es war ein weit gehender Antrag. Denn es sollten nicht nur die so genannten Hartz IV-Empfänger berücksichtigt werden, sondern auch Menschen deren Lohn trotz Arbeit nicht ausreicht oder Renterinnen und Rentner deren Mini-Renten kaum zum Leben genügen. Thomas Etzel wollte als Schnittestelle die von der Europäischen Union definierte Armutsgrenze. Die Phantasie der Stadtspitze reichte nicht aus, dafür praktikable Lösungen zu finden. 
Doch selbst einem ersten Schritt, als Einstieg in eine umfassendere Lösung, wurde die Zustimmung verweigert. Die Bereitschaft des Theaters liegt vor, die VHS hat bereits ein ausbaufähiges Angebot und der TSV 1861 hätte den Vorreiter bei den Sportvereinen gemacht. Kultur, Bildung, Sport - für Viele wäre das schon viel gewesen. Weitere Einrichtungen und auch private Veranstalter hätten sicherlich nachgezogen und wären als soziale Sponsoren gewinnbar. Natürlich müssen dabei die stadteigenen und öffentlich geförderten Einrichtungen mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn die Bezuschussung ein Grund ist um sich aus sozialen Verpflichtungen herauszuhalten, wie Bürgermeister Siller argumentiert, dann werden die Dinge auf den Kopf gestellt. Gerade durch die Förderung mit öffentlichen Mitteln entsteht Verantwortung. 
Bei alle dem geht es noch nicht um Geld aus dem Stadtsäckel. Für den Anfang hätte der politische Wille der Stadtratsmehrheit gereicht. Dieser Wille hat gefehlt.

Klaus Bruno Engelhardt, Lamitzsteig 10, 95126 Schwarzenbach a. d. Saale
Telefon 09284 - 42 69, Mobil 0171 - 26 55 908 

 

 

 

Das Dach ist nur Prestigeobjekt 07.01.2009


Zum Thema Aufwertung der Innenstadt schreibt die Sprecherin der LINKEN in Hof, Conny Wagner.
„Wo, in Gottes Namen, leben denn unsere Politiker? Da wird die Attraktivität der Innenstadt mit einem Dach erhöht, um die Kauflust der Menschen zu steigern. Vielleicht wäre diese Kauflust ja schon vorhanden, wenn die Menschen etwas mehr Geld im Geldbeutel hätten. Es ist eine uralte Weisheit: Ohne Moos nichts los. 
Kauflaune hängt nicht vom Dach ab, sondern vom Geld. Hof hat kein Geld für die dringend benötigte Förderung der Sportvereine, kann seinen sozialen Aufgaben gerade einmal im gesetzlich vorgeschriebenen Mindestrahmen nachkommen und steht mit drei Bauprojekten, deren Finanzierung noch offen ist, am Rande der Pleite. Aber das Prestigeobjekt Dach soll durchgesetzt werden. Wissen die Verantwortlichen überhaupt noch, was sie tun?“

Cornelia Wagner * Köditzer Straße 3 * 95030 Hof/Saale





Strukturwandel: Abstimmung mit den Füßen

 

Zur Aussage: „Der Strukturwandel sei überwunden“ erklärte der Kreisvorsitzende der LINKEN, Klaus Bruno Engelhardt:

Die Geschäftsführer der Agentur für Arbeit und der Industrie und Handelskammer, alleine schon dieser Zweiklang ist interessant, sehen für Hochfranken keinen Grund für Pessimismus. Am Ende von zweifelhaften Vergleichen („Wäre Hochfranken ein eigenes Bundesland...“) und gewagter Ursachenforschung (Probleme bereiten jedoch die Pendler ...) steht: Wir haben den Strukturwandel in der Textil- und Keramikindustrie überwunden. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Über jeden Betrieb, dem es wirtschaftlich gut geht und in dem wieder mehr Menschen Arbeit finden, soll man sich freuen. Doch diese Entwicklung ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Der Strukturwandel in unserer Region erfolgte mit den Füßen. Die Menschen gingen der Arbeit hinterher. Seit Mitte der neunziger Jahre hat Hochfranken per Saldo über 17.000 Einwohner verloren. Noch schneller sank Zahl der Beschäftigten. Heute gibt es über 10% weniger sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze als noch 1999. An dieser Tendenz ändert auch die geringfügige Zunahme der letzte Monate nichts. Schlußlicht in der bayerischen Arbeitslosenstatistik, am Ende der Lohnskala, Niedrigstrenten und rund 18.000 Menschen die von Arbeitslosengeld oder Hartz IV leben müssen, machen das Bild nicht schöner. Die Euphorie der beiden Geschäftsführer geht an der Lebenswirklichkeit in Hochfranken vorbei. Selbst wenn „die Wirtschaft“ gesund ist, was so pauschal angezweifelt werden darf, bei den Menschen will sich die Besserung nicht so recht einstellen.

Klaus Bruno Engelhardt, Lamitzsteig 10, 95126 Schwarzenbach a.d. Saale


Sozialbericht

Sozialbericht hilft sozial Benachteiligten

 

Die Stadtspitze geht arrogant über die Belange der Menschen hinweg meint die Sprecherin der LINKEN in Hof, Conny Wagner.

Wenn Gelder für alle möglichen Gutachten (Altstadtdach, Seebühne usw.) zur Verfügung stehen, frage ich mich schon warum ein kommunaler Sozialbericht zu teuer sein soll. Schließlich kann man mit dessen Hilfe gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation sozial benachteiligter Bürger ergreifen. Sozial benachteiligt sind nicht nur Hartz IV – Empfänger. Dazu gehören auch chronisch Kranke, Menschen mit Behinderung, Geringverdiener, Familien mit vielen Kindern, Alleinerziehende und viele Rentner. Meint die Verwaltung wirklich über all diese Menschen Bescheid zu wissen? Warum wohl werden in anderen bayerischen Städten Sozialberichte in Auftrag gegeben? Sind die denn alle zu dumm sich um bedürftige Menschen zu kümmern? Für mich persönlich ist die Haltung von Bürgermeister und Verwaltung sehr arrogant. Schließlich können die Erkenntnisse aus dem Sozialbericht in kommunale Haushaltsplanungen, Baumaßnahmen und Verkehrsprojekte einfließen.

Cornelia Wagner * Köditzer Straße 3 * 95030 Hof/Saale



Jetzt mitmachen!

 

Nach den guten Ergebnissen bei den bayerischen Landtagswahlen lädt die Sprecherin der Hofer LINKEN ihre MitbürgerInnen ein: Machen Sie mit und werden Sie Mitglied.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
als Mitglied der Partei DIE LINKE. möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich für das gute Wahlergebnis in unserer Stadt bedanken. Über 6,5% für DIE LINKE in der Stadt Hof sind wirklich super.
Leider haben wir insgesamt in Bayern das Ziel von 5 % nicht erreicht - trotzdem ist es eine ordentliche Leistung aus dem Stand über 4 % in Bayern zu erringen.
Nochmals herzlichen Dank !
Wir werden weiterkämpfen für soziale Gerechtigkeit, gegen Kinderarmut, gegen Hartz IV und gegen schlechte Renten. Das Schulsystem in Bayern muss grundlegend verändert werden: Alle Kinder, ob arm oder reich, brauchen gleiche und kostenlose Bildungschancen. Wir werden uns auch einbringen bei dem öffentlichen Nahverkehr. Hier gibt es enormen Bedarf im Interesse der Pendler und unserer Umwelt. Privatisierung von öffentlichem Eigentum muss verhindert werden: Privatisierung ist Betrug am Steuerzahler; niemand darf etwas verkaufen was ihm nicht gehört! Es gibt noch viele Sachthemen die hier alle gar nicht aufgeführt werden können. Niemand will Verhältnisse wie sie in der DDR waren.
Wir wollen erreichen, dass es soziale Gerechtigkeit gibt und jeder menschenwürdig leben und mit seinem Einkommen auskommen kann. Um das zu erreichen, brauchen wir mehr Mitglieder, die gemeinsam mit uns diese Ziele anstreben und so helfen unser Deutschland, unser Bayern lebenswerter und gerechter zu machen. 
Machen Sie mit und werden Sie Mitglied.

Cornelia Wagner * Köditzer Straße 3 * 95030 Hof/Saale

 

Leserbrief zum Thema Bankenkrise


Heinz Wunderlich                                                                                                      Kleinwendern 15 

95680 Bad Alexandersbad  


Sehr geehrte Leser/Innen,

Zur Bankenkrise:   Gier vernebelt Verstand
Wie Zauberer lenken Finanzjongleure von ihren Tricks vom Wesentlichen ab.
Das international agierende Finanz- und Spekulations(un)wesen ist überhitzt und bedarf dringend Korrekturen. Es kann nicht angehen, dass Gewinne von wenigen  eingesackt werden, und  Verluste  die Steuerzahler aufgebürdet bekommen.
Systembedingt erfordert der explodierende Finanzreichtum -  der privilegiert und heute irrsinnige zweistellige Eigenkapitalrenditen einfordert -  permanentes Wirtschaftswachstum. Hart erkämpfte  ökologische und soziale Standards sollen den Kapitalinteressen geopfert werden. Das Wachstum kann nur mit immenser Neuverschuldung und vermehrtem Konsum erreicht werden. In unserer relativ gesättigten Volkswirtschaft steigen die Vermögen abgekoppelt von der Realwirtschaft  und suchen lukrative Anlagen. Aufgemerkt: Jede renditefordernde Geld- und Wertanlage kommt nur durch Kreditschuld zustande. Nicht das Geld arbeitet, sondern der Schuldner, der Zins und Tilgung erwirtschaftet, mit Hilfe von Menschen, Naturressourcen und Knowhow. Je reicher ein kapitalistisches System wird, desto mehr Schulden und Konsum sind nötig, um Kapitalinteressen zu bedienen  - ein Kettenbrief! Seit 1970 stagniert aber unser Wachstum. Stabilitäts- und Wachstumsgesetze und Subventionen sollen Abhilfe schaffen. Da trotz aller Bemühungen zu wenig investiert wird, fließt Kapital vermehrt in die Spekulation. Geld dient immer weniger dem Gemeinwohl. Dazu die Bay. Verfassung:  „Kapitalbildung ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zur Entfaltung der Volkswirtschaft. Geld u. Kreditwesen  dient der Werteschaffung und der Befriedigung der Bedürfnisse aller Bewohner.“ Heute besitzen 10% der dt. erwachsenen Bürger 60 % des Volksvermögens. Knapp 30% sind gänzlich blank ( DIW Berlin Nr. 47/2007). Tendenz  eindeutig zu Gunsten der Vermögenden seit 1980.
Zur Erinnerung: Weltwirtschaftskrise 1929. Banken lockten Anleger mit Kredit zu Aktienkäufen, Spekulationsfieber brach aus, die Kurse stiegen ohne realen Wirtschaftsbezug. Kursstürze (wahrscheinlich manipuliert von Finanzmagnaten)  lösten Kettenreaktion aus: Kredite für Spekulation sollten trotz Kursverfall sofort beglichen werden, Bankgläubiger lösten Sturm aus, um ihre Einlagen zu retten. International wurden Kredite ( insb. in Deutschland) gekündigt, um Bankenliquidität wieder her zu stellen. Bezahlbar damals in Gold. Folge: Verringerung der Geldmenge  und automatisch  Deflation und Massenarbeitslosigkeit  – Weltweit.
1971: schwerste Währungskrise der Nachkriegszeit. Nixon kündigt die Goldeinlösung des Dollars gegenüber Notenbanken. Auslöser war das Zahlungsbilanzdefizit der USA. Und heute?
Die USA  jubelt der Welt ihre faulen Forderungen getarnt als Wertanlagen den verblendeten und geldgierigen Anlegern unter. Abhilfe kann es nur geben, wenn die sog. Spekulationsblase an überschüssigem Kapital verkonsumiert, verschenkt oder in lebensnotwendige ökologische und soziale Programme, ohne Gegenforderung investiert wird, damit es uns allen nicht wie König Midas ergeht, der bekanntlich alles was er anfasste zu Gold verwandelte und notgedrungen verhungerte.




Leserbrief Cornelia Wagner