In der Nacht vom 7. auf den 8. Mai hatte das Hofer Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter unerwünschten Besuch.
Als die Mitarbeiterin, Ulrike Dierkes-Morsy, am Morgen zum Büro kam wurde sie von einem schwarzen Holzkreuz mit der Aufschrift: "8. Mai - DAS ENDE" empfangen.
Dazu kommentiert die Betreuungsabgeordnete der LINKEN für den Wahlkreis Hof, Eva Bulling-Schröter: "Wer auch immer mit dieser Aktion dem Kriegsende am 8. Mai nachtrauert, aus der Geschichte hat er nichts gelernt. Am 8. Mai 1945 endete nicht nur der furchtbarste Krieg der Menschheitsgeschichte, dieser Tag symbolisiert auch das Ende der verbrecherischen Nazidiktatur. Wenn diesem Tag nachgetrauert wird, ist für Demokraten höchste Wachsamkeit geboten.
DIE LINKE hat die zuständigen Behörden informiert und der Vorgang wurde aufgenommen.
Noch handelt es sich um symbolische Gesten. Aber nach dem Aufmarsch des Freien Netz Süd am 1. Mai in Hof, der Hetze vom Fränkischen Heimatschutz gegen ein Seminar der Rosa-Luxemburg-Stiftung am vergangenen Wochenende in Schney und der dann stattgefundenen Sachbeschädigung ist dies nun schon die 3. Aktion innerhalb weniger Tage.
Eins stellt Eva Bulling-Schröter ganz klar: "Wir lassen uns nicht einschüchtern und werden auch weiterhin gegen faschistisches Gedankengut ankämpfen !"
Hof ist bunt: 1. Mai - Nazifrei !
Der 1. Mai ist für alle Menschen der tag des Widerstands gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Weltweit gehen an diesem Tag Menschen auf die Straße, um für Frieden, Gerechtigkeit und ein besseres Leben zu demonstrieren.
Die Neonazis mobilisieren für den 1.Mai in Hof. Sie wollen "Herauszum 1.Mai" und "Zeitarbeit abschaffen". Was sich auf den ersten Blick liest, wie von Gewerkschaften abgeschrieben, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als die altbekannte, braune Soße aus Rassismus, Nationalismus und Gewerkschaftsfeindlichkeit.
Trittbrettfahrer der sozialen Frage
Es geht ihnen nicht um alle Beschäftigten in den Betrieben, sondern angeblich um die "deutschen Arbeiter". Es geht ihnen nicht um die Interessen aller hier lebenden und arbeitenden Menschen, sondern sie wollen allein "den Deutschen ein materiell sorgenfreies Leben" garantieren. Die vermeidliche Lösung der Braunen ist immer: "Deutsche Arbeitsplätze für Deutsche!" Dieser Kern ist und bleibt Rassismus pur !
Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen
Mit diesen Verunglimpfungen setzen die heutigen Rechten fort, was ihre Urväter, die Nationalsozialisten, vorgemacht haben.
Gegen die braunen Trittbrettfahrer, denn Hof wird am 1.Mai so buchstabiert:
H ochfranken
O hne
F aschisten
Kommt alle zum friedlichen Widerstand, wie in Wunsiedel, Dreden, Dortmund und anderswo !
06.03.2012
Stadtrat Thomas Etzel prangert in seinem Antrag an, daß die Stadt Hof auf ihrer Homepage mit dem Standortvorteil wirbt, ihre Einwohner hervorragend ausbeuten zu können. Thomas Etzel fordert eine Überarbeitung der Internetpräsenz der Stadt Hof.
25.02.2012
Vor einigen Wochen bin ich stolzer Großvater geworden. Natürlich allseits große Freude. Der Wehrmutstropfen: Tochter mit Enkelkind sind im fernen Darmstadt. Wie viele andere, vor allem junge Menschen, sucht sie Ausbildung und Arbeit nicht in unserer Heimat, sondern in den Zentren, in München, Hamburg, Berlin oder eben dem Rhein-Main-Gebiet.
Damit ist auch schon das Hauptproblem unserer Stadt und auch mein Hauptanliegen beschrieben: Hof braucht Arbeit. Ich weiß: Hier sind die kommunalpolitischen Möglichkeiten begrenzt, dennoch gehört diese Zukunftsfrage in den Mittelpunkt aller Überlegungen.
Vor über 25 Jahren bin ich mit meiner Frau nach Hof gezogen. Hier haben wir Wurzeln geschlagen. Mit Sohn und Tochter waren wir eine kleine Familie, beide berufstätig, dass reichte für ein Häuschen in Neuhof, nicht zu Letzt als Altersruhesitz.
Für den Deutschen Gewerkschaftsbund habe ich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeitsrechtlich vertreten. Manchmal, wenn sich Betriebsräte und Belegschaften kämpferisch zur Wehr setzten, hatten wir Erfolg. Doch viel zu oft blieb es beim Vergleich oder einem mehr oder weniger guten Sozialplan. Über die Jahre hinweg habe ich den Niedergang der traditionsreichen Industriestadt hautnah miterlebt.
Das prägt und macht immun gegen Schönrednerei und aufpolierte Statistiken. Da ist dann nicht mehr Hof die Hauptsache, sondern die Menschen die hier leben. Alle! Auch die, die auf der Schattenseite der Gesellschaft leben müssen, die Benachteiligten und Ausgegrenzten. Wie alle Menschen ihren lebenswerten Platz in der Stadtgemeinschaft, der Kommune, finden können, danach bemisst sich die Lebensqualität unserer Stadt.
Sozial und gerecht soll unser Hof werden. Dabei will ich mithelfen. Deshalb kandidiere ich als Oberbürgermeister, dafür wirke ich als Stadtrat.
Mit ihrer Stimme am 11. März 2012 können sie dieses Anliegen unterstützen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Thomas Etzel
12.02.2012 (zuletzt aktualisiert)
DIE LINKE Hochfranken nominierte auf Ihrer Versammlung am 13.12.2011 den Stadtrat Thomas Etzel mit deutlicher Mehrheit zu ihrem Kandidaten.
Wir wünschen Thomas viel Erfolg. Für eine soziale Wende in Hof.
19.01.2012
am 10.01.2012 in Nabburg mit Hauptredner Gregor Gysi